Traumfinale beim 7. Geraer Banden-Masters

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Hallenfußball. Im Neunmeterschießen haben die Thüringenliga-Kicker der BSG Wismut Gera im Finale des 7. Geraer Banden-Masters die besseren Nerven. Foto: Jens Lohse

Hallenfußball: Wismut Gera bezwingt Thüringenliga-Konkurrent SG Gera-Westvororte nach Neunmeterschießen.

Gera. Das Traumfinale beschloss das 7. Geraer Banden-Masters. Die Favoriten hatten sich vor bis zu 800 Zuschauern durchgesetzt. Das Endspiel zwischen den Thüringenligisten BSG Wismut Gera und SG Gera-Westvororte in der Panndorfhalle hielt, was es versprochen hatte. Beide Mannschaften versteckten sich nicht. Nach einem Einrollen brachte Maximilian Kurth die Saarbachtaler mit langem Bein in Führung. Wismut hatte schnell die passende Antwort parat. Nach einem Patzer von Torwart Jonas Tämmler gelang A-Junior Nico Boser der 1:1-Ausgleich. Die Männer vom Steg legten gleich nach. Nach einer Ecke von Raphael Börner erzielte Florian Schubert mit seinem achten Turniertor das umjubelte 2:1. Nur wenige Sekunden später war Westvororte wieder zur Stelle. Einen Bandenpass von Philipp Rehnelt verwertete Markus Klotz zum 2:2, bei dem es trotz weiterer guter Gelegenheiten für Marcel Kießling auf der einen und Bosse Struz auf der anderen Seite auch blieb. Somit musste die Entscheidung über den Turniersieg im Neunmeterschießen fallen. Während für Westvororte Bosse Struz an Maximilian Paul scheiterte und Maximilian Kurth nur die Latte traf, machten es auf Wismut-Seite Florian Schubert und Marcel Kießling besser. Beide verwandelten sicher, so dass der Erfolg der Orange-Schwarzen bereits nach vier Schützen feststand.
Rang drei ging an den ambitionierten Kreisoberligisten SG Eurotrink, der sich im kleinen Finale klar mit 5:1 gegen die SG Gera-Pforten durchgesetzt hatte. Luca Draht (2), Rick Fleischer (2) und Maximilian Thurm zeichneten sich als Torschützen aus. Für Pforten gelang Kai Hertel der Ehrentreffer. Im Spiel um Platz eins in der Zwischenrunde hatte Eurotrink gegen Westvororte mit 0:3 den Kürzeren gezogen. Fünfter wurde Kreisligist OTG 1902 Gera durch einen 2:1-Sieg gegen den  FSV Ronneburg, den Eric Geisler in letzter Sekunde per Flachschuss sicherstellte. Die Ronneburger hielten sich bei der Siegerehrung mit zwei Einzelauszeichnungen für Leon Stein als besten Spieler und Kay Lange als besten Torwart schadlos.
Zu Turnierbeginn hatten sich die Favoriten noch schwer getan. Wismut Gera lag gegen den Kreisligisten VfL 1990 Gera in seiner ersten Begegnung gleich einmal mit 1:3 im Hintertreffen, ehe Marcel Kießling, Florian Schubert per verwandeltem Neunmeter und Andy Haupt das Blatt im Endspurt noch zum 4:3 wendeten. Auch Westvororte fehlte zum Auftakt noch die Lockerheit. Gegen die SG Gera-Pforten gewann man nur durch ein Eigentor von Enrico Petzold, der einen Lattenschuss von Lenny Schumann unglücklich ins eigenen Netz abgefälscht hatte, hauchdünn mit 1;0. Dem achtfach erfolgreichen Florian Schubert von Turniersieger Wismut standen Rick Fleischer (Eurotrink) und A-Junior Daniel Kunz (VfL 1990) mit sieben Treffern kaum nach.

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