Stadt Gera beteiligte sich am 17. Mitteldeutschen Omnibustag

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In Gera fand in der verganenen Woche der Mitteldeutsche Omnibustag statt. Foto: GVB-Steve Dicke

Mobilität nachhaltig, flexibel und klimafreundlich zu gestalten ist eine der großen Aufgaben unserer Zeit, der sich auch die Stadt Gera stellen möchte. Wie Baudezernent Michael Sonntag im Rahmen des 17. Mitteldeutschen Omnibustags, der vergangene Woche in Gera stattfand, erklärte, kann der öffentliche Nahverkehr eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Krisen unserer Zeit zu bewältigen: „Mobilität ist heute nicht nur eine Frage der Notwendigkeit, sondern von Lebensqualität. Ein breites Angebot mit einem gut ausgebauten Netz, Flexibilität in der Nutzung und bezahlbare Preise sind die Elemente, die Mobilität immer stärker definieren. Busse sind dabei nicht zuletzt wegen ihrer flexiblen Linienführung ein unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Personenverkehrs. In Gera gibt es einen gut funktionierenden ÖPNV, der Schritt für Schritt weiter verbessert wird, z.B. durch den Bau barrierefreier Haltestellen.“

Ein weiterer Impuls kommt aus Berlin: Mit der Einführung des 49-Euro-Tickets soll das Reisen innerhalb Deutschlands mit Bus und Bahn einfacher und damit auch attraktiver gemacht werden. „Die Testphase mit dem 9-Euro-Ticket hat gezeigt, dass Reisen in der Freizeit mit Bus und Bahn deutlich zugenommen haben. Mobilität und damit das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit verändert sich. War es früher vor allem mit den eigenen vier Rädern verknüpft, ist heute die Möglichkeit, Mobilität flexibel zu leben das entscheidende Element.“, erklärte Baudezernent Sonntag weiter. Das dauerhafte, deutschlandweit gültige 49-Euro-Ticket sei eine wichtige und zu ganz klar zu unterstützende Weichenstellung, doch dürften weder die Verkehrsunternehmen noch Aufgabenträger, wie die Stadt Gera, auf einer Finanzierungslücke sitzen bleiben.

Dieser Artikel wurde GERAaktuell als Pressemitteilung zugeschickt. Wir haben diesen Artikel unverändert veröffentlicht.

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