Erzgebirgische Weihnacht und Heinrich Schütz zum 1. Advent

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Symbolbild: Pixabay

Am Sonntag, dem 27. November  um 15.30 Uhr, wird die letzte Sonderausstellung für 2022 in der Schütz-Haus Galerie eröffnet.

Im „Heinrich-Schütz-Jahr 2022“ dreht sich natürlich auch die Weihnachtsausstellung um den Jubilar und seine Zeit. Doch das ist gar nicht so einfach … Was könnte denn Heinrich Schütz an Weihnachtstraditionen erlebt haben? Gab es schon die ersten „Klassiker“, ohne die wir uns heute die Advents- und Weihnachtszeit gar nicht mehr vorstellen können?

Die Damen des Heinrich-Schütz-Hauses sind auf die Suche gegangen … auch in alten Weihnachtsausstellungen“, denn die Zeit in diesem Jahr war knapp, sehr knapp. Sehr gut, dass man sich im Museum in den letzten Jahren mit so vielen verschiedenen Weihnachts-Dingen schon beschäftigt hat und man auf „alte Tafeln“ zurückgreifen kann: Da war beispielsweise „Elf Punkte treffen fünf Linien – Englische Grüße aus Grünhainichen“, „Die heilige Familie – Papierkrippen aus vier Jahrhunderten“, „Mit Martin Luther unterm Weihnachtsbaum“  oder neben anderen Adventskalender-Ausstellungen die vom letzten Jahr zu den „weihnachtlichen Zählhilfen“ von Helmut Rudolph. Passendes wurde zusammengestellt und Neues kam hinzu.

So wird diese Ausstellung auch für Sie zu einer Zeitreise, mit Erinnerungen an Ausstellungen der letzten mehr als zwei Jahrzehnte, denn so lange gibt es nun schon Sonderausstellungen in der Schütz-Haus-Galerie. Kaum zu glauben!

Doch zurück zu Schütz: In seiner Zeit war das protestantische Weihnachten von Gottesdienst und Predigt geprägt, „gefeiert“ wurde am Weihnachtstag, dem 25. Dezember, „geschmückt“ wurde in Schlössern und Kirchen, vielleicht in den Zunftstuben und bei reichen Bürgern … Aus dem 17. Jahrhundert ist ein Zinn-Bergmann mit „Geleucht“ überliefert. Die Kurrende zog schon damals durch die Straßen, musizierte Weihnachtslieder und sammelte für Bedürftige.

Und ansonsten? – Na, alles wird hier nicht verraten! Für die Musikalische Umrahmung sorgen die Köstritz Flötenkinder!

Dieser Artikel wurde GERAaktuell als Pressemitteilung zugeschickt. Wir haben diesen Artikel unverändert veröffentlicht.

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