1. Justiz-SV Gera beim eigenen Turnier auf Rang fünf

0
218
Hallenfußball. Beim 23. Justiz-Cup in der Panndorfhalle unterliegt Gastgeber 1. Justiz-SV Gera dem FSV Tramps Neustadt/Orla unglücklich mit 0:1. Foto: Jens Lohse

Der traditionelle Justiz-Cup im Hallenfußball sieht in seiner 23. Auflage den SV Langenberg als Sieger

Auch der 1. Justiz-Sportverein Gera war durch Corona gehandicapt. Zweimal musste der traditionelle Justiz-Cup des Vereins im Hallenfußball ins Wasser fallen, bis er nun endlich in der Panndorfhalle seine 23. Auflage erleben durfte.

Seit der Vereinsgründung im Jahr 1998 wird die Veranstaltung regelmäßig ausgetragen. „Wir haben viele befreundete Vereine eingeladen. Mit der SG Cotbus-Sielow verbindet uns seit mehr als zehn Jahren eine langjährige Sportfreundschaft. Eintracht Berlin-Mahlsdorf gehört zu den Stammgästen hier. Auch Gäste aus Warburg in Nordrhein-Westfalen durften wir diesmal begrüßen“, erzählt Günther Oehler. Einmal in der Woche wird beim 1. Justiz-SV trainiert, im Sommer beim TSV Gera-Westvororte in Scheubengrobsdorf, im Winter in einer Halle in Bieblach-Ost. Gut 30 Mitglieder zählt der Verein, zu dem viele Vertreter aus dem Justizwesen, aber auch andere Berufsgruppen gehören. Auch die Integration hat schon Einzug gehalten. Der Syrer Othman Maarouf gehört zum Aufgebot. Der 40-Jährige kickt schon einige Jahre im Team, arbeitet in drei Schichten bei Electronicon, spricht und schreibt deutsch. „Es macht uns viel Spaß, gemeinsam zu kicken“, sagt Günther Oehler. Der 75-Jährige ist der Oldie unter den Fußballern des Justiz-SV. „Seit der Gründung des Vereins bin ich dabei. Jetzt bin ich das älteste Mitglied“, verrät er stolz und bedankt sich bei der Stadt, die bei Wettkämpfen gemeinnütziger Vereine ohne Eintritt für die Zuschauer keine Hallenmiete mehr verlangt. „Wir sparen so 450 Euro, die wir anderweitig verwenden können“, sagt er.

Sportlich lief es für den Gastgeber, der das Turnier zuletzt 2017 und 2018 gewinnen konnte, nicht ganz nach Wunsch. Nach zwei 0:1-Niederlagen zum Auftakt gegen Barlin-Mahlsdorf und den FSV Tramps Neustadt/Orla sowie einem 1:4 gegen die Alten Herren des TSV Gera-Westvororte steigerte sich der Justiz-SV. Gegen den SV Warburg gab es beim 3:0 den ersten Erfolg. Dem späteren Turniergewinner SV Langenberg trotzte man ein 1:1-Unentschieden ab. Die SG Sielow wurde mit 2:1 bezwungen und so den Randcottbusern der Weg zu Gesamtsieg verbaut. So stand unterm Strich Rang fünf zu Buche. Der Turniersieger-Pokal ging an die Langenberger vor Cottbus-Sielow, Berlin-Mahlsdorf und Gera-Westvororte. Bester Torschütze war mit sechs Treffern der Mahlsdorfer Max Resch. Als bester Spieler wurde Sebastian Tänzer vom Gastgeber geehrt, während die SG Sielow-Cottbus den besten Torwart stellte.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein