Rüdersdorf unterliegt nach Verlängerung

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Fußball, Regionalpokal: Wie schon in der 1. Runde bei der SG Braunichswalde machte es der FSV Meuselwitz auch diesmal zu Hause gegen Langenleuba-Niederhain spannend, setzte sich am Ende aber doch mit 4:2 durch und zog ins Achtelfinale ein. Foto: Jens Lohse

Vier Kreisoberligisten scheiden aus. Nur die Hälfte der Spiele findet statt. Post SV Gera im Achtelfinale

Nur die Hälfte der Paarungen des Ostthüringer Regionalpokals wurden am Sonnabend ausgetragen. Der Rest fiel den winterlichen Witterungsbedingungen zum Opfer. Spannend machte es die stark ersatzgeschwächte SG Motor Zeulenroda auf schneebedecktem Untergrund gegen die SG Rüdersdorf.
Zur Pause nach einem Treffer von Robert Wünsch (41.) mit 0:1 zurückliegend, gelang nach Wiederbeginn durch einen direkt verwandelten Freistoß von Toni Gaschler der Ausgleich (59.). Beide Mannschaften hätten das Spiel für sich entscheiden können. In der Verlängerung traf dann Zeulenrodas Moritz Nitsche aus dem Gewühl zum umjubelten 2:1 (115.). Zwei Kreisoberligisten standen sich auch in Altenburg gegenüber, wo Motor KOL-Schlusslicht BSG Wismut Gera II empfing. Ohne etatmäßigen Torhüter – Routinier René Steiniger stand zwischen den Pfosten – schlug sich der Gast wacker und glich die Gastgeber-Führung von Alexander Korent (25.) kurz darauf durch Maximilian Tretner (33.) aus. Nach Wiederbeginn wurde Motor stärker und setzte sich nach Treffern von Eugen Engelhard (47.), Fabian Baur (54.) und Tommy Himstedt (71.) mit 4:1 durch. Der FSV Meuselwitz tat sich gegen die SG Langenleuba-Niederhain lange Zeit schwer und lief bis in die Schlussviertelstunde hinein einem 1:2-Rückstand hinterher. Erst dann wendete man das Blatt. Philipp Gentzsch per verwandeltem Elfmeter (78.), Mike Schröter (89.) und Julian Strobl (90.+5) sorgten noch für den 4:2-Erfolg der Hausherren.
Beim Kreisliga-Spitzenreiter ZFC Meuselwitz II schied mit Osterland Lumpzig ein weiterer Kreisoberligist aus. Nach der Pausenführung der ersatzgeschwächten und defensiv eingestellten Gäste durch Paul Burkhardt (43.) drehte die ZFC-Reserve nach Wiederbeginn auf. Niklas List (52.), Marc-Edgar Zergiebel im Nachsetzen aus allerdings stark abseitsverdächtiger Position (56.) und der eingewechselte Max Linzer mit einem Schuss ins lange Eck (78.) sorgten für das verdiente Meuselwitzer Weiterkommen. Die SG Elstertal Bad Köstritz zog kampflos ins Achtelfinale ein, weil Gastgeber FSV Lucka keine spielfähige Mannschaft stellen konnte. In zwei Kreisliga-Duellen behaupteten sich der Post SV Gera (3:1 gegen Windischleuba) und die SG 1. FC Greiz II (3:0 in Münchenbernsdorf). Kreisklasse-Tabellenführer SV Blau-Weiß Auma warf in einer tor- und kartenreichen Partie den Kreisligisten Blau-Weiß 90 Greiz mit 5:3 aus dem Wettbewerb. Nach acht gelben, einer gelb-roten und zwei roten Karten sorgten Dustin Warnke (81.) und Erik Müller (88.) trotz Aumaer Unterzahl in der Schlussphase für den Gastgeber-Sieg.

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