Gegen Eintracht-Teams macht´s Wismut nicht unter sieben Stück

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BSG Wismut Gera - BSV Eintracht Sondershausen 7:0. Wismut-Einwechsler Nils Bauer (vorn) setzt am kurzen Pfosten ungehindert nach einem Schubert-Freistoß den 7:0-Schlusspunkt gegen die überforderten Sondershäuser. Foto: Jens Lohse

Mit einem 7:0-Heimsieg gegen Sondershausen festigen die Geraer die Tabellenführung

Gera. Sondershausens Trainer Axel Duft konnte den Schlusspfiff der Jenaer Schiedsrichterin Nora Dieckmann kaum erwarten. Der einstige Eintracht-Spielmacher hatte am Steg in seinen aktiven Jahren bessere Zeiten erlebt. Diesmal wollte er nur schnell in die Kabine, wollte nicht mehr mit ansehen müssen, wie sein Team vom Tabellenführer förmlich deklassiert wurde. Die Eintracht hatte dem Kombinationswirbel der Geraer Wismut-Elf nichts annähernd Gleichwertiges entgegenzusetzen. Mit 7:0 gewannen die Hausherren und fuhren damit den höchsten Heimsieg der Saison ein. Auswärts hatte man im August die Eintracht aus Eisenberg schon einmal mit dem selben Resultat bezwungen. Schon vor der Pause hatten die Orange-Schwarzen – erstmals wieder mit der aktiven Fanszene im Rücken – Nägel mit Köpfen gemacht. Angreifer Christopher Lehmann hatte da seinen großen Auftritt. Binnen 20 Minuten gelang ihm ein lupenreiner Hattrick. Erst verwertete er der Routinier einen Pfostenabpraller (18.) und legte kurz darauf per Kopf das 2:0 nach. Beim dritten Treffer hatte er im Zentrum alle Zeit der Welt, um den Ball anzunehmen und sich in Ruhe die Ecke auszusuchen – 3:0 (37.). Auch nach Wiederbeginn ließ Wismut nicht locker und hielt das Tempo hoch. Nach einem Traumpass von Andy Haupt ließ Marcel Kießling Gäste-Keeper Petr Svarc per Heber keine Abwehrchance – sein neunter Saisontreffer (47.). Zwei Minuten später schlugen die Orange-Schwarzen erneut zu. Diesmal war es der immer kreativer werdende Andy Haupt, der nach mustergültiger Vorarbeit von Florian Schubert mit dem linken Fuß per Direktschuss erfolgreich war – 5:0 (49.). Das halbe Dutzend machte nochmals Andy Haupt voll. Nach einem Rückpass von Christopher Lehmann traf der Rotschopf vom Elfmeterpunkt genau ins Dreiangel (64.). Nach einem Schubert-Freistoß gaben die Gäste dem eingewechselten Nils Bauer freies Geleit, der per Volleyschuss ins kurze Eck erhöhte – 7:0 (80.). Die einzige Gelegenheit zum Sondershäuser Ehrentreffer bot sich dem eingewechselten Nick Witzenhausen, der das lange Eck aber verfehlte (82.). Das passte zum Sondershäuser Fußball-Nachmittag, der mit einer recht stillen, knapp zweistündigen Heimfahrt geendet haben dürfte.

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