Reformationstagswandern lockt Teilnehmer in den Stadtwald

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Martin Luther und Katharina von Bora ließen es sich nicht nehmen, mit zum Reformationskreuz zu wandern. Foto: W. Hesse

Gera-Am gestrigen Feiertag fand das traditionelle Reformationstagswandern im Geraer Stadtwald statt. Oberbürgermeister Julian Vonarb freute sich dabei über die zahlreichen Teilnehmer, die in diesem Jahr mit zum Reformationskreuz gekommen sind: „Das Reformationstagswandern ist zu einer echten Gerschen Tradition geworden. Zum mittlerweile achten Mal treffen sich am Reformationstag Wanderfreunde in unserem einzigartigen Stadtwald, um die Natur aktiv zu erleben und dabei Martin Luther zu gedenken, der durch sein mutiges Handeln vor über 500 Jahren die Welt maßgeblich verändert hat.“ Nach der rund zweistündigen Wanderung empfing Oberbürgermeister Vonarb die Teilnehmer bei bestem Wetter an der Imbisstrecke am Reformationskreuz, wo er persönlich für leckere Roster am Grillstand sorgte.

In diesem Jahr wurden für das Reformationstagswandern zwei Routen ausgewählt, die in Ernsee starteten und über den neuen Naturlehrpfad West zum Reformationskreuz führten. Konrad Nickschick, Leiter des Amts für Umwelt der Stadt Gera, hat in diesem Jahr selbst die Wanderschuhe geschnürt und als Wanderführer die erste Teilroute begleitet: „Unser Stadtwald hat so viel zu bieten. Das wird einem erst richtig bewusst, wenn man ganz gezielt immer neue Touren fernab der Hauptwege sucht, um den Wald in all seinen Facetten kennenzulernen. Auch das war heute unser Ziel: Den Menschen einen Teil des Stadtwaldes zeigen, den viele möglicherweise noch gar nicht kennen. Und wenn sich die Schönheit der Natur dann auch noch mit einem historisch bedeutenden Ereignis verbindet, bekommt man dabei noch einmal eine ganz neue Perspektive auf dieses grüne Kleinod direkt vor unserer Haustür.

Organisiert werden die Wanderungen von den Mitgliedern der Grünwerkstatt „Stadtwald erleben“. Zu dieser gehören unter anderem auch die OTEGAU GmbH, der Förderverein Stadtwaldbrücken Gera e.V., Privatpersonen, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Gera und die Stadtverwaltung.

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