Ausstellung in der Geraer Orangerie eröffnet

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Große Gratulationsrunde Zur Eröffnung der Ausstellung. Foto: Wolfgang Hesse

Am 9. Oktober wurde diese Ausstellung in der Orangerie im Küchengarten unter Anwesenheit der Künstlerin eröffnet. Kurator Holger Saupe freut sich Gerda Lepke nach einer langen Zeit wieder in Gera auszustellen zu können. Die Auswahl umfasst den Zeitraum ihres gesamten Schaffens, von Aquarellen, Skizzen aus der Anfangszeit bis zu vielen bedeutenden großformatigen Arbeiten. „Der Bestand der Kunstsammlung Gera beherbergte bis dato 49 Werke von Gerda Lepke. Durch einen Mäzen und die Künstlerin selbst ist dieser Bestand kürzlich um 62 Werke erweitert worden. Insgesamt befinden sich jetzt 103 Werke im Bestand der Kunstsammlung davon werden 41 (19 Gemälde, 22 Arbeiten auf Papier) in der aktuellen Ausstellung präsentiert“, fasst Saupe die Auswahl zusammen.

 

Die Ausstellung „Ich bin eine Bäumin“ ist vom 9. Oktober von zum 27. November jeweils Di-So, Feiertag von 11-17 Uhr geöffnet.

Gerda Lepke gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Dresdner und Geraer Kunstszene. Sie wurde 1939 in Jena geboren und wuchs ab 1941 in Gera auf. In der Zeit in der ostthüringischen Industriestadt entwickelte sie ihre künstlerische Grundhaltung, die bis heute ihr Lebensbild bestimmt: mit und in ihren Bildern Gegenwelten aufzurichten und Schönheit gegen Zerstörung zu setzen.

1960 ging Gerda Lepke nach Dresden und folgte ihrer Intention, sich für den Weg zur Malerei zu entscheiden. Hier entstanden mit Arbeiten an der Elbe der Stil, der sie bis heute von anderen Künstlern unterscheidet. Mit Punkten und Strichen entstehen ihre Kunstwerke, die aus der Nähe abstrakt, jedoch aus der fernen Betrachtung, ihren Blick auf Bäume, Äste, den Himmel und Landschaften wiedergibt. Seit 1996 besitzt sie ein eigenes Atelierhaus in Gera. Ab dieser Zeit entstand eine Vielzahl ihrer Arbeiten in ihrer Heimatstadt, denn so bezeichnet sie Gera bis heute. Aktuell wohnt sie in Gera und in Dresden.

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