Theatertipps zum Wochenende

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Dinner for One – Wie alles begann Foto: Ronny Ristok

Ein angesehener Regisseur sucht händeringend passende Darsteller für die Rollen der Miss Sophie und ihres Butlers James für den Sketch „Dinner for One“.

Die Entscheidung fällt zugunsten eines neurotischen, ehemals liierten Komiker-Duos, das sich auf der Bühne eine aberwitzige Profilierungsschlacht liefert. Doch am Ende raufen sich alle zusammen und bringen das Stück auf die Bühne. Allerdings laufen die beiden Neurotiker dabei etwas aus dem Ruder…

Die höchst amüsante Komödie „Dinner for One – Wie alles begann“, welche die Vorgeschichte des Kultsketches erzählt, präsentiert das Theater am Freitag, den 30. September um 19:30 Uhr im Großen Haus Gera. Situationskomik garantiert!

Vor langer Zeit gab es keine Schmetterlinge. Und viele andere Pflanzen und Tiere auch nicht. Sie warteten alle noch darauf, erschaffen zu werden. Das war die Aufgabe der Gestalter der Dinge. Einer von ihnen war der junge Rodolfo. Er hatte geschickte Hände und probierte gerne alles aus. Rodolfo wollte etwas ganz Besonderes erfinden: ein Wesen, das wie ein Vogel und gleichzeitig wie eine Blume sein sollte. Eines Tages war es dann so weit … Gemeinsam möchte er sich am Samstag, den 1. Oktober um 16:00 Uhr im Puppentheater Gera mit den Zuschauern auf eine gemeinsame Entdeckungsreise begeben.

Das Puppentheater „Die Werkstatt der Schmetterlinge“ ist für Kinder ab 5 Jahre geeignet.

Am Samstag, den 1. Oktober um 19:30 Uhr und am Montag, den 3. Oktober um 18:00 Uhr bietet sich die letzte Gelegenheit, die Oper „Dantons Tod“ in einer Inszenierung von Generalintendant Kay Kuntze im Großen Haus Gera zu erleben. Das Stück behandelt den spektakulären Fall und Tod von Georges Danton – einem der Anführer der Französischen Revolution und rückt in eindrucksvollen Chorszenen das Volk als Akteur in den Mittelpunkt und erzählt von Blutrausch, Gewaltspiralen und der Verführbarkeit der Massen.

Französisch-deutsche Orgelromantik kann am Sonntag, den 2. Oktober um 14:30 Uhr im Konzertsaal Gera erlebt werden. Die wunderbare Sauer-Orgel bringt diesmal Henk Galenkamp, Kirchenmusikdirektor am Dom St. Marien in Zwickau, zum erklingen. Den aus den Niederlanden stammenden Organisten führte seine internationale Konzerttätigkeit als Organist bereits nach England, Frankreich, Italien und in die USA. In Gera widmet er sich in diesem eigenen Orgelkonzert der romantischen Orgelmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Josef Gabriel Rheinberger, Alexandre Guilmant, César Franck und anderen.

Die Füchse gehen um und verbreiten Angst und Schrecken. Das ganze Land haben diese tückischen Todfeinde der Menschen ins Elend gestürzt. Sie ruinieren die Ernten, manipulieren das Wetter und treiben die Bevölkerung in den Wahnsinn. Dass seit Jahren niemand mehr einen einzigen Fuchs gesehen hat, tut dabei nichts zur Sache. Speziell ausgebildete Ermittler, sogenannte Foxfinder, untersuchen rigoros jegliche Unregelmäßigkeiten, die auf die Anwesenheit der Tiere schließen lassen könnten.

Mit dem Theaterstück „Foxfinder“ schrieb die britische Autorin Dawn King einen im In- und Ausland vielgespielten zeitgenössischen Hit. Darin zeichnet die Autorin das Bild eines Überwachungsstaates, verpackt in grotesk-komische Situationen im alltäglichen Landleben mit einem Schuss düsterer Unheimlichkeit. Das Drama der mehrfach preisgekrönten Autorin ist nun erstmals am Sonntag, den 2. Oktober um 18:00 Uhr in der Bühne am Park Gera zu erleben. Um 17:30 Uhr findet in der Kantine eine Einführung statt. Im Anschluss lädt das Theater zu einer Premierenfeier mit den Darstellern ein.

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de.

Dieser Artikel wurde GERAaktuell als Pressemitteilung zugeschickt. Wir haben diesen Artikel unverändert veröffentlicht.

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