Die Eintracht in Grund und Boden gespielt

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SV Eintracht Eisenberg - BSG Wismut Gera 0:7. Wismut-Dreifach-Torschütze Marcel Kießling (r.) lässt Eisenbergs Florian Dölle ins Leere rutschen und erzielt das zwischenzeitliche 5:0 im Schortental. Foto: Jens Lohse

Fußball, Thüringenliga: Wismut Gera siegt im Schortental nach nächster Glanzleistung mit 7:0

Eisenberg. Das hatten sich die Geraer Wismut-Kicker schwerer vorgestellt. Nach dem 4:0 in Schleiz in der Vorwoche war die Elf von Trainer Frank Müller auch am zweiten Freitag Abend in Folge nicht zu bremsen und gewann beim SV Eintracht Eisenberg mit 7:0.

Mit einer souveränen ersten Hälfte legten die Geraer den Grundstein zum deutlichen Erfolg. Schon nach sechs Minuten war es Florian Schubert, der mit einem seiner gefürchteten Fernschüsse aus 25 m Torentfernung zum 1:0 ins linke Dreiangel traf. Das zweite Wismut-Tor bereiteten die Hausherren selbst vor. Nicklas Reinhardt verlor den Ball im Strafraum an Andy Haupt, der überlegt für Franz Hoffmann auflegte. Nachdem der Youngster in der Vorwoche mit dem linken Fuß erfolgreich war, vollendete er diesmal mit rechts (22.). Vor der Pause schlugen die Orange-Schwarzen noch zweimal zu. Nach einem Kreativ-Pass von Florian Schubert mit dem Vollspann über 40 m von der linken auf die rechte Spielfeld-Seite bugsierte Bogdan Tschurtschun den Ball Marcel Kießling in den Fuß und es hieß 3:0 (40.). Mit dem Halbzeitpfiff fälschte dann Nicklas Reinhardt einen Distanzschuss von Raphael Börner unglücklich ins eigene Netz ab (45.). Nach Wiederbeginn wurde es für die Eintracht nicht besser. Marcel Kießling per Flachschuss ins linke Eck nach Vorarbeit von Jimmy Wagner (61.), Marcel Kießling mit seinem dritten Tor des Tages nach einem Haupt-Solo (66.) und der völlig unbekannte Mittelstürmer-Qualitäten entwickelnde Andy Haupt per Flugkopfball nach einer Hoffmann´schen Maßflanke (68.) zum 7:0 ließen für die Eisenberger Böses befürchten. 310 Zuschauer im Schortental sorgten für eine standesgemäße Kulisse. Zufrieden den Heimweg angetreten haben dürften aber nur die Geraer Anhänger, die ihrem Team nach dem Abpfiff an der Mittellinie applaudierten.

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